Natürlich könnte man einfach mit dem Klopfen beginnen, und sicherlich würde diese rein physische Stimulation auch eine entsprechend entspannende Wirkung entfalten …
Im EFT geht es jedoch um weit mehr. Es ist ein Prozess, der Hingucken, Klären, Selbstannahme und Loslassen/Lösen mit Neuausrichtung umfasst.
„Der neugierige Widerspruch ist der: Dass ich mich genau dann verändere, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin.“ – Carl R. Rogers (Begründer der personenzentrierten Psychotherapie)
Du kannst nur dann wirklich loslassen und dich von etwas lösen, wenn Du es zuvor auch vollständig zu Dir genommen und angenommen hast.
Auch wenn Phrasen rund um Selbstannahme inflationär geworden sind und das Gerede davon oft abgedroschen klingt, sollte diese tiefe Weisheit nicht übersehen und vergessen werden!
Annehmen ist gleichsam Frieden schließen.
Aufhören zu kämpfen, innere Widerstände zu erzeugen und Distanz aufrechtzuerhalten. Aufhören zu bewerten oder zumindest milde mit sich selbst sein und akzeptieren was ist : Phsychisch-Emotionales, Gedankliches, Körperliches, Soziales.

Im EFT beginnen wir den aktiven Klopf-Akupressur-Prozess mit der Einstimmung. Dafür nehmen wir unsere rechte Hand und positionieren sie auf der Herzgegend. Im Uhrzeigersinn massierend sprechen wir 3mal bestenfalls laut den vorher festgelegten Einstimmungssatz.
Dieser Satz setzt sich zusammen aus der Selbstannahme-Formulierung und dem Problem/Belasungsthema.
Es ist wichtig, dass die Selbstannahme sprachlich mit Dir im Einklang und inhaltlich mit Dir kongruent.
Formulierungs-Beispiele hierfür sind „Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin“, „Ich mag mich so wie ich bin“, „Ich bin ein lieber Mensch“, „Ich nehme mich an so wie ich bin“, Ich finde mich gut so wie ich bin“, „Ich bin okay so wie ich bin“.
Der Problemsatz beinhaltet das BelastungsThema, das zuvor geklärt und bestenfalls konkretisiert wurde.
So kann eine Einstimmung beispielsweise lauten:
„Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin, auch wenn ich X (konkrete) Angst habe.“
Ein „JA“ zu sich selbst
Der erste (und wie ich finde unerlässliche) Schritt, um wünschenswerte positive Veränderung zu erzeugen und erleben, und das nachHaltig (!), ist Hingucken und Annehmen. Sicherlich geschieht dies nicht ad hoc. Dafür braucht es Sensibilität, Geduld, oftmals auch eine Portion Mut und manchmal auch ein vertauensvolles Du als BegleiterIn.
Aber gehst Du diesen Schritt, wendest Dich fürsorglich Dir selbst zu, ist sogleich ein innerer FriedensProzess angestoßen.
EFT hilft Dir, diesen Weg zu gehen.
Auf ein Mehr (Meer) an Freiheit, Leichtigkeit und Wohlbefinden im Leben!


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